TB Wülfrath – Turnerschaft Grefrath 22:29 (14:13)

Foto: taeglich.me

Eine Niederlage, die weh tut. Vermisste man in den letzten Wochen oftmals das Feuer, die richtige Einstellung und den unbändigen Siegeswillen bei den 2004er-Jungs des TBW, zeigte das Team am gestrigen Nachmittag endlich wieder ein anderes, weitaus besseres Gesicht. Von Beginn an drückte der TBW dem Spiel seinen Stempel auf. In der Offensive agierte man druckvoll und mit dem nötigen Zug zum Tor. Hinzu kam eine kompakte Abwehr, die lediglich über die Außenpositionen zu viele freie Würfe zuließ. Einziges Manko in Hälfte eins, der TBW schaffte es nicht sich abzusetzen, sodass man nur mit einer knappen Führung in die Kabine ging.

Die Vorgabe für den zweiten Spielabschnitt war klar. Dort weitermachen, wo man in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Die folgenden 25 Minuten verliefen dann jedoch in keiner Weise so, wie sich Mannschaft und eine gut besuchte Fliethe das vorgestellt hatten. Besonders im Angriff wurden die Gastgeber von Minute zu Minute harmloser, agierten fast nur noch parallel zur Grefrather Abwehr. Abspielfehler und Notwürfe waren die logische Konsequenz. Grefrath nahm die Möglichkeiten zu einfachen Treffern aus der ersten oder zweiten Welle immer wieder dankend an. So setzten sich die Gäste, die sich förmlich in einen Rausch spielten, im Verlauf der zweiten Halbzeit mehr und mehr ab. Die 2004er-Jungs gaben sich nie auf, hatten der drohenden Niederlage aber nichts mehr entgegenzusetzen.

Eine bittere Niederlage. Doch sollte man den Blick vor allem auf die positiven Dinge des gestrigen Nachmittags und der ganzen letzten Woche richten. Arbeitet man im Training weiter hart und zeigt in den kommenden Partien jene kämpferische Einstellung, wird auch der Erfolg zurückkommen. Die erste Chance dazu bietet sich am kommenden Sonntag, wenn der TBW um 16 Uhr die JSG Hiesfeld/Aldenrade in der Fliethe empfängt.