Gegner nieder gekämpft und nicht aufgehört

Damen Regionalliga: SG Überruhr – TB Wülfrath 17:28 (10:11)

Dass es nicht einfach werden würde die Punkte aus Überruhr mitzunehmen war uns vorher klar und bewahrheitete sich bis zur 52. Minute.

Der Start ins Spiel gelang dem TB Wülfrath besser (1:3, 6.). Dann stand die Abwehr von Überruhr besser und sie hatten etwas Glück bei Ballgewinnen, so dass in der 8. Minute das Spiel wieder ausgeglichen war (3:3). Beide Mannschaften boten in der Abwehr alles auf was möglich war, wobei die Schiedsrichter die Grenzen manchmal, besser häufig überschritten sahen – den TBW traf es 6 mal und Überruhr 3 mal. Somit war häufig viel Platz auf dem Spielfeld, aber es schlug sich nicht so sehr in Torerfolgen nieder. Der TBW lag zwar die gesamte Halbzeit vorne, aber nicht entscheidend, so dass es mit einem ein Tore Vorsprung in die Pause ging.

Der TBW ging mit dem Handicap in die zweite Halbzeit, dass sowohl Jule Kürten als auch Krissi Meyer schon 2 mal 2 Minuten erhalten hatten und unmittelbar vor dem Ausschluss standen. Die Ansage von Michael Cisik war aber ganz klar: „die Schiedsrichter können wir nicht beeinflussen, wir bleiben bei unserem Spiel und Engagement in der Abwehr“. Paula Stausberg wechselte sich mit Jule Kürten ab und stand ab der 44. Minute vor der gleichen Herausforderung wie Krissi Meyer.
Diese Abwehr- Leistung zusammen mit Lisa Klanz war der Schlüssel zum Sieg. Überruhr musste enorm viel Aufwand betreiben, um erfolgreich zu sein. Trotzdem gelang es nicht ganz dran zu bleiben. In der 43. Minute hatte sich der TB das erste Mal mit vier Toren abgesetzt (11:15). Einen großen Anteil hatte Jule Kürten, die in der ersten Halbzeit noch einige Fehlwürfe hatte, sich aber nicht beirren ließ.
Da die Abwehr trotz der drohenden 3. 2 Minuten Strafe weiter Beton anrührte, gelang Loreen Jakubeit der erste 5 Tore Vorsprung (13:18, 49.). Die SG bäumte sich nochmal mit lautstarker Unterstützung des Publikums auf (16:19, 52.). Dann schien der Akku aber endgültig leer zu sein und der TBW ging nicht vom Gas und erzielte in den letzten 8 Minuten noch 9:1 Tore.
Im Übrigen – in der 51. Minute hatte sich Moni Fränken auch noch in die Reihe der 2 mal bestrafen eingereiht – erhielt keine Wülfratherin eine rote Karte.

Die Mannschaft zeigte eine starke geschlossen Mannschaftsleistung – Michael Cisik hob dennoch Friederike Büngeler heraus, da sie neben ihren 5 Toren das Spiel klug und effektiv lenkte.

Die Karnevalspause füllen wir am 18.02.20 mit dem HVN Halbfinal Pokalspiel beim Drittligisten TV Aldekerk.

Spielfilm:   0:2  1:3  3:4  4:5  5:7  6:8  8:9  9:10 
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Friederike Büngeler (5), Kirsten Buiting, Johanna Buschhaus, Lena Feldstedt (1), Simone Fränken, Johanna Giebisch, Loreen Jakobeit (4), Lui Kieckbusch, Lisa Klanz, Jule Kürten (11/4), Kristin Meyer (4), Melina Otte (3), Paula Stausberg

Lisa Sippli fehlte verletzungsbedingt.

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